Stonewall Center Leiter_in Genny Beemyn erhält ersten Lou Sullivan Torch Award

Beemyn wurde geehrt für denen Arbeit in Transgender-Inklusion auf dem Campus

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Stonewall Center Leiter_in Genny Beemyn erhält ersten Lou Sullivan Torch Award

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By Ana Pietrewicz, Jan Niklas Jokisch, and Xenia Ariñez de la Vega

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Genny Beemyn, Leiter_in des Stonewall Centers der University of Massachusetts, wurde mit dem ersten Lou Sullivan Torch Award für denen Arbeit in Forschung und Interessenvetretung für Transgender-Inklusion auf dem Campus.

Beemyn erhielt Anerkennung für denen Arbeit, die trans* Studierende unterstützt, darunter „das Schreiben von Büchern und Artikeln, Halten von Vorträgen, Beraten von KollogInnen und Aufrechterhalten einer Datenbank mit KollegInnen mit trans*-unterstützenden Grundsätzen,“ laut einer Pressekonferenz der UMass News and Media Relations. Beemyn wurden am Freitag, den 27. September, in Washington D.C. mit dem Preis ausgezeichnet. Beemyn nahm zudem am ersten National Trans Visbility March in D.C. am Samstag, den 28. September, teil.

„Ich bin Vorreiter_in gewesen, Pionier_in in der Forschung über trans* Studierende, darüber was ihre Erfahrungen sind, was ihre Bedürfnisse sind,“ so Beemyn. „Ich schrieb einige der ersten Artikel, um damals in den früheren 2000ern trans* Studierende zu thematisieren, und ich tue dies noch heute und betreibe Forschung, schreibe Artikel und Bücher.“

Lou Sullivan, Namenspatron des Preises, war ein trans* Aktivist, Historiker und Autor, der besonders für seine Publikationen bekannt ist, darunter das erste „Handbuch“ für trans* Männer. Aufgrund seines Aktivismus in San Francisco wurde Sullivan eine der prominentesten Stimmen für die Erfahrung von gays trans* Männern. Sullivan gründete überdies die GLBT Historical Society, ein Archiv für Material über die Geschichte von LGBTQ in den Vereinigten Staaten.

„Es ist eine große Ehre, Empfänger_in einen Preis bei der ersten Gruppe von Preisen zu sein, die man verteilt hat,“,sagte Beemyn. „Besonders einer benannt nach einem Individuum, Lou Sullivan, der ein echter Pionier im Trans-Aktivismus war. Einen Preis zu erhalten, der nach jemandem benannt ist, der ein echter Vorreiter in unserer Gemeinschaft war, bedeutet mir viel.“

Neben der Tätigkeit als Leiter_in des Stonewall Centers ist Beemyn auch Koordinator_in des Campus Pride’s Trans Police Clearinghouse und Ko-Vorsitzend_e des internationalen Pronomentages, welcher 2018 initiiert wurde und jährlich am dritten Mittwoch im Oktober stattfindet.

„Es war etwas, was wir im letzten Jahr angefangen haben, um auf die Wichtigkeit aufmerksam zu machen, Leute nach ihren Pronomen zu fragen und diese zu respektieren, darauf dass Leute ihre Pronomen mitteilen können und man keine Vermutungen anstellen soll, wie Leute sich selbst gendern,“ sagte Beemyn. „Unsere Überlegung war, dass einen Tag dafür zu haben, uns erlauben würde, mehr Aufmerksamkeit darauf zu lenken.“

Der diesjährige internationale Pronomentag fand am 16. Oktober statt und war ein großer Erfolg und erhielt Aufmerksamkeit in den Sozialen Medien.

„Es war wirklich wundervoll zu sehen, wie er [der Pronomentag] seit dem ersten Jahr gewachsen ist, als er noch hauptsächlich in den USA stattfand, weil wir eine Gruppe von US Aktivisten sind, zu dem Punkt, an welchem er beginnt wirklich international zu sein“, so Beemyn. „Es war weltweit der top trending Hashtag an diesem Tag, was wirklich unglaublich war.“

Das Stonewall Center der UMass wurde 1985 gegründet als Antwort auf „eine Reihe von anti-LGB Vorfällen im Jahr 1984“, so die Website des Zentrums. Das Zentrum, welches sich in der Crampton Residential Hall befindet, wurde zuerst als ein Zentrum für lesbische, gays und bisexuelle Studierende der Universität gegründet. Der offizielle Name des Zentrums wurde 1995 erweitert, um trans* Studierende miteinzuschließen, und 2014 erneut für asexuelle und intersexuelle Studierende. Beemyn wurde 2006 zur Leiter_in ernannt.

„UMass ist ein Pionier in der Bereitstellung von Unterstützung für lesbische, gays und bisexuelle Studierende gewesen,“ sagte Beemyn. „Als ich hierherkam, wurde nicht viel für die Unterstützung von transgender Studierenden gemacht und ich dachte, dass ich hier einen echten Unterschied machen könnte.“

Als das Zentrum öffnete, war es das dritte seiner Art auf einem Universitätscampus. Das Stonewall Centrum stand Modell für über 150 LGBTQ-Campuszentren und -Büros, welche nun auf Universitätscampussen in den Vereinigten Staaten und Kanada existieren. Das Zentrum dient den Five Colleges and den umliegenden Gemeinden, indem es „kulturelle und Bildungsprogramme“ wie LGBTQIA+-Verbündeten- Ausbildungen, eine DVD- und Buchbibliothek, Gemeindekontakt und Unterstützung und Interessenvertretung für LGBTQIA+ Individuen auf dem Campus anbietet.

„Das Stonewall Center setzt wirklich den Standard dafür, wie ein [LGBTQ+] Zentrum aussehen sollten, was es tun sollte,“ sagte Beemyn. „Ich würde sagen, dass wir ein Vorreiter in der Transgender-Arbeit waren. Im Laufe des letzten Jahrzehnts waren wir eine der Universitäten, glaube ich, die an der Spitze der Entwicklung von Richtlinien zur Unterstützung von trans* Studierenden waren.

„Ich werde ständig von anderen Universitäten gefragt: ‚Wie hast du das gemacht? Was ist dein Geheimnis? Wie holst du Leute mit ins Boot?‘ Es ist erfreulich zu sehen, dass andere Universitäten uns als einen Vorreiter betrachten und in unseren Spuren folgen wollen.“

Ana Pietrewicz ist eine Assistenz-Op/Ed-Redakteurin und unter [email protected] erreichbar.

Jan Niklas Jokisch ist ein Deutschübersetzer und ist unter [email protected] erreichbar.

Xenia Ariñez de la Vega ist die Deutsch-Redakteurin und ist unter [email protected] erreichbar.